Gefräßige Insekten gefährden Tragfähigkeit

Fraßschäden durch Hausbock, Holzwurm oder Ameisen können die Statik eines Hauses stark beeinträchtigen. Kontrollieren Sie deshalb regelmäßig tragende Holzbalken, Dachstuhl, Decken, Fußböden und Holztreppen auf ihre Tragfähigkeit und einen möglichen Befall durch die gefräßigen Holzkäfer.

Befall erkennen …

Holzzerstörende Insekten destabilisieren das Holz durch ihre meterlangen Fraßgänge. Die Hausbockkäfer legen ihre Eier in totem Nadelholz ab. Im Haus bevorzugen sie den Dachstuhl. Ihre bis zu 30 mm langen Larven fressen oft jahrelang Gänge und Höhlen ins Holz, bevor sie entdeckt werden. Erst wenn die „erwachsenen” Hausbockkäfer im Zeitraum Mai bis August schlüpfen, sind von außen ca. 5 mal 10 mm große Ausfluglöcher zu sehen.

Viele kleine kreisrunde Löcher und herausrieselndes Holzmehl sind eventuell Zeichen für die Anwesenheit und die Aktivität des „Gemeinen Nagekäfers” (Holzwurm). Das Bohrmehl kann aber auch alt oder durch Raubinsekten wie Wespen herausgestoßen worden sein, die den Nagekäfern nachstellen. Ob ein aktiver Befall vorliegt, klärt unsere Laboranalyse.

… und sofort handeln

Wenn Sie vermuten, dass bei Ihnen holzzerstörende Insekten am Werk sind, kontaktieren Sie uns sofort. Wir führen eine Befallsanalyse durch und identifizieren die vorhandenen Insekten. Je nach Ausmaß des Befalls sind unterschiedliche Maßnahmen nötig, z. B.:

  • Austausch der Bauteile
  • Schädlingsbekämpfung mit chemischen oder thermischen Verfahren
  • Schutz des Holzes vor einem erneuten Befall

Unser ausführlicher Bericht hilft Ihnen, die Gefahr einzuschätzen und die Maßnahmen mit einem Sachverständigen für Holzschutz zu planen.

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Insekt

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Larve

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Milbe